Gregöre Hamann

Mediation und Supervision

Paar- und Polykülberatung

somatische Prozessbegleitung

politische Bildungsarbeit

Terminvereinbarung

kontakt@gregoere-begleitung.de

www.gregoere-begleitung.de

“Transformation happens where courage meets clarity.”

Biographie

Als Begleiter*in trägt mich eine machtkritische, körperorientierte, trauma-informierte und queer-affirmative Haltung. Ich bin ostdeutsch, mit Armutsklassenhintergrund und prekär-gebliebener Klassenreise, weiß, goj und nicht-binär transfeminin, neurokomplex und mit chronischen Krankheiten. Meine Pronomen sind: sie/ihr und they/them/Gregöre.

Dies ist ein trans*, inter*, nicht-binär, agender und queer freundlicher Ort, BIPoC und jüdische Menschen sind besonders willkommen.

Background

2024 bis 2026: Ausbildung Sexological Bodywork am Institut für somatisches Lernen, Sexualität und Körperarbeit Berlin

2023: Kristina-Hahn-Preis der Systemischen Gesellschaft für das Projekt „Polyrhythms for queer refugees“ mit Ali Schwartz und Matthias Schirmer.

2023 bis 2025: Co-Ausbildungsleitung „Transformative Mediation“ beim Institut für Systemische Lösungsansätze und beim Synapse Kollektiv Berlin

2022: Intensivkurs Transformative Leadership bei Jay Keim und Elisabeth Yupanqui Werner

2022: Waltraud-Schiffels-Preis für Trans-Empowerment für die „Praxisgruppe Klassismus und trans*inter*nicht-binär“

2020 bis 2021: Jahresgruppe Kritisches Weißsein, Anti-Rassismus und Powersharing (Timo Galbenis-Kiesel)

2019 bis 2020: Zertifizierte Mediationsausbildung bei zwischen*räume Leipzig

2019 bis 2020: Fortbildung „Die Zukunft wird verspielt“ zu theaterbasierten Bildungsprozessen bei t.time-trainings

seit 2019: Selbstständig mit Mediation, Gruppenprozessbegleitung, politischer Bildungsarbeit (Klassismus, digitale Gewalt und Sicherheit) sowie Einzel- und Gruppenbegleitung, vor allem von queeren und/oder geflüchteten Menschen

2007 bis 2013: Studium der Politikwissenschaften und Philosophie an der TU Dresden und am Institut d’Études Politiques Lyon

Meine Angebote

Verantwortungsübernahme und Transformative Gerechtigkeit

Melde dich gerne bei mir, wenn du mit somatischen Ansätzen und zur langfristigen Verantwortungsübernahme vergangene Grenz-Verletzungen und Gewalt-Ausübung aufarbeiten willst, die in Beziehungen, Gruppen und Communities verursacht wurden. Ich arbeite dabei mit Ansätzen aus transformativer Gerechtigkeit, generative somatics, centered accountability, Anti-Diskriminierungsarbeit, Systemik.

Mediation, Paar- und Polykülberatung

Mein Konfliktverständnis ist ein transformatives: Konflikte verändern uns und unsere Beziehungen und können ein Zugang zu Verständnis, Verantwortung und Veränderung sein. Ich begleite Einzelpersonen, Teams, Kollektive und politische Gruppen, vor allem in queeren, linken und selbstorganisierten Zusammenhängen. Ich arbeite allparteilich, machtkritisch und traumasensibel und schaffe einen Raum, in dem Perspektiven sichtbar werden, Zuhören wieder möglich wird und Entscheidungen gemeinsam entstehen können.

Auch Paare und Polyküle begleite ich, wenn etwas festgefahren ist, sich verändert oder neu ausgehandelt werden soll.

Supervision, Prozessbegleitung und Bildungsarbeit

Ich unterstütze Gruppen und Organisationen dabei, Kommunikation, Rollen und Zusammenarbeit bewusst zu gestalten, mit Moderation, systemischer Beratung, Konsens-Entscheidungsfindung und Körperarbeit. Jede Begleitung ist maßgeschneidert.

In Workshops arbeite ich zum Beispiel zu Klassismus und Positionierung, digitaler Gewalt und Sicherheit, Co-Regulation in Zeiten von Krisen sowie Schutz und Allyship für trans, inter, nichtbinäre und agender Personen.

Begleitung bei Transitionen

Für Geburten, Hochzeiten oder Todesfälle gibt es Menschen, Institutionen und Rituale. Für Übergänge in Transitionsprozessen fehlen diese meist oder werden unsichtbar gemacht. Ich begleite dich somatisch, queer und trauma-informiert, wenn du einen solchen Schritt gehst. Nicht, weil ich die Antworten habe oder weiß, was dir dieser Schritt bedeutet, sondern weil manche Dinge einen besonderen Raum verdienen: einen Körper, ein Gegenüber, das mitmacht und resoniert.

Das kann zum Beispiel heißen:

  • einen Moment feiern, auch nachträglich, etwa den Beginn von Hormonen,
  • einen Namen laut sagen oder leise flüstern, bevor er auf dem Ausweis steht,
  • eine Karte deines sich verändernden Körpers zeichnen,
  • medizinische Schritte vorbereiten und danach nicht alleine sein,
  • eine selbstbestimmte HRT-Praxis entwickeln,
  • Scham im Körper aufspüren, Freude ohne schlechtes Gewissen finden, Trauer bewegen,
  • Beziehungen begleiten, die sich mit dir verändern,
  • Kinder(nicht)wunsch, Transitionieren und Altern, Einsamkeit und Community erforschen,
  • Sexualität neu erkunden.

Ob einmalig, als Geschenk oder über Jahre: It is your space.

Ich begleite zu den oben genannten Themen und Spannungsfeldern auch gender-more-conforming Menschen, die sich damit bewusst auseinandersetzen wollen.

Wie ich arbeite

Ich arbeite mit Körperwahrnehmung, Atem, Bewegung, Fragen und, wenn du das willst, auch Berührung. Mein Ansatz ist somatisch und systemisch, orientiert an generative somatics, politischer Somatik und dem Wheel of Consent.

Wir beginnen mit einem unverbindlichen Kennenlerngespräch. Danach schlage ich Wege vor, und du schaust, was sich stimmig anfühlt, was du ausprobieren möchtest und was nicht. Du bestimmst das Tempo, du kannst jederzeit Nein sagen, Pause machen oder abbrechen, Berührung gibt es nur nach klarer Absprache.

Meine Begleitung ist keine Psychotherapie und keine Heilkunde. Ich stelle keine Diagnosen und gebe kein Heilversprechen.